Portrait: Anna Hanser

Anna Hanser, nimmt für ihre absolute Eishockey-Leidenschaft viele Kilometer in Kauf. Studium in Klagenfurt, Training beim KAC-U18-Männerteam und an den Wochenenden ist sie bei den Eagles / Salzburg im Einsatz.
Für Anna zählt folgendes: „Ich möchte die Eagles aktiv unterstützen und im Team zu Erfolgen bestmöglich beitragen. Deshalb ist mir als junge Spielerin sehr wichtig, meine individuellen Eishockeystärken weiter zu entwickeln. Was mich nach den bisherigen Wochen hier beim Salzburger Team begeistert, ist, mit welcher Professionalität bei den Eagles sowohl On- als auch Off-Ice gearbeitet wird. Somit kann ich mich voll auf Eishockey konzentrieren!“
Anna begann im Alter von 4 Jahren beim WE-V mit dem Eishockeysport. Als Jugendliche absolvierte sie die Akademie der Black Wings in Linz. Zwei Saisonen bei den Sabres in Wien waren wichtige Erfahrungen bevor die 21-jährige zum DEC Salzburg Eagles wechselte.
„Selten genug kann ich meinen weiteren Leidenschaften wie Tennis spielen, Wandern oder Snowboarden/Schifahren nachkommen. Dazu bietet die klasse Stadt Salzburg vieles zu entdecken. Gute, coole Cafés sind immer dabei. Voll gespannt bin ich auf den Christkindlmarkt auch schon“, so Anna Hanser, aktuell auch Stammspielerin im österreichischen Damennationalteam.

Anna Hanser
Trikotnummer 9
Angriff

Portrait: Eva-Maria Verworner

„Eishockey ist für mich ein Lebensstil !“
Eva-Maria Verworner ist im aktuellen Eagles-Team sicherlich die erfahrenste Spielerin. Die diplomierte Krankenschwester (geboren 1988) begann in den Jugendjahren ihre Eishockeykarriere bei den Salzburg Ravens. Eva-Maria absolvierte das SSM in der Akademiestraße in Salzburg und wechselte nach dem Maturaabschluss nach Schweden, wo damals der Stellenwert des Dameneishockey deutlich höher angesiedelt war als in Österreich. Mehrere Saisonen in den Teams von Västerhaninge IF und Södertälje SK trugen dazu bei, dass Eva-Maria so gut wie alle Positionen eines Teams perfekt Eishockey spielen kann. „……bis auf den Goali, dafür bin ich nicht geschaffen. Trotz vieler Eishockeyjahre lodert bei mir vor jedem Spiel immer noch die große Motivation, das Beste aus mir herauszuholen. Mit den Eagles die ÖSM zu gewinnen und mit dem Nationalteam den Aufstieg zur WM der Top-Nationen zu erkämpfen, das sind meine aktuellen Ziele !“


Eva-Maria Verworner
Trikotnummer 27
Lieblingsspeise: Sushi
Lieblingseis: Jolly
Welches Buch lese ich zur Zeit: 13 things mentally strong people don’t do – AMY MORIN

Portrait: Melanie Hager

Melanie Hager spielt ihre 14.(!) Saison im Salzburger Team. Meli, als große Kämpferin um jeden Puck bekannt, ist somit ein wirkliches Urgestein im Salzburger Dameneishockey. Bereits mit 13 begann die 28 jährige ihre sportliche Karriere im Team der Ravens (=jetzt Eagles). Außer einer einjährigen Unterbrechung (Studienjahr in Wien, Eishockey bei den Sabres) kämpfte sie immer um Erfolge für das Salzburger Team. Durch den vollen Einsatz am Eis und ihre allgemein positive Einstellung ist Melanie auch ein Vorbild der Nachwuchsspielerinnen des DEC Salzburg Eagles geworden.
„Während der langen Zeit mit dem Eagles Team gab es natürlich viele lustige aber auch anstrengende Episoden auf und abseits der Eisfläche. Speziell herausheben möchte ich jedoch, dass wir im Team immer auf großen Zusammenhalt und aktiven Freundschaften sehr viel Wert legten. Zudem treten wir aktiv für gemeinsame Ziele ein. Somit ging für mich die positive Einstellung am Eishockey nie verloren!“

Melanie Hager
Trikotnummer 22
Angriff
Lieblingsgetränk : Hollersaft
Urlaubszielländer: Ans Meer zum Entspannen
Allerdings muss beim Urlaub auch immer ein gewisses sporteln dabei sein !
Fotos: Michael Preschl Photography / Sepp Kühnhold FMT-Pictures

Saisonauftakt der Eagles trotz Spielabbruch geglückt

Freitag, 21.09.2018
DEC Salzburg Eagles – Aisulu Almaty

Kurz vor Spielende (noch 103 Sekunden): Die Eagles führten klar mit 4:2 und hatten das Spiel in der Phase klar im Griff. Dann ereigneten sich interessante Szenen auf der Bank der Kasachinen. Kritik vom Headcoach Alexander Malzev am Schiedsrichterentscheid war das eine. Dass in Folge die Spielerinnen vom Coach nicht mehr aufs Eis zum Faceoff geschickt wurden, das andere. Daraufhin musste Referee Andreas Supper den Regeln entsprechend das Spiel abbrechen. Jetzt liegt es am Strafsenat, ob das Spiel mit 5:0 für die Eagles strafverifiziert wird.
Dabei war das Spiel von Beginn an sehr ausgeglichen und von attraktiven Szenen auf beiden Seiten gespickt. Die Eagles konnten durch Emellie Brigham in der 12. Minute in Führung gehen, welche jedoch nur bis zur 17.Minute hielt. Aldabergenova verwandelte einen schnellen Konter der Gäste. Im Mitteldrittel hatte zu Beginn Almaty ihre beste Phase des Spiels und konnten sogar durch Lacombe in Führung gehen (26.). Die Salzburgerinnen zeigten jedoch in der Folge starke Moral und übernahmen klar das Spielgeschehen. Die Tore folgten im 2-Minutentakt. Annika Fazokas in der 36.Minute zum Ausgleich, Anna Hanser (38.) zur Führung und in der Schlussminute des Mitteldrittels erhöhte Isabella Burghart verdient auf 4:2.
Im Schlussdrittel waren die Gäste bemüht ins Spiel zu kommen, doch die Eagles ließen nichts mehr zu und hatten das Spiel bis zwei Minuten im Griff – bis dann Headcoach Malzev den unrühmlichen Schlusspunkt setzte.

DEC Salzburg Eagles : Aisulu Almaty
4:2 (1:1, 3:1, 0:0 = Spiel-Abbruch)
Treffer für Salzburg: Brigham,Fazokas, Hanser, Burghart

Fotos Sepp Kühnhold / FMT-Pictures

Fotos Sepp Kühnhold / FMT-Pictures

Eagles präsentieren Blackroll

Der DEC Salzburg Eagles freut sich, aktuell mit Blackroll einen neuen, starken Sponsoring Partner präsentieren zu können. „Mit den Trainings- und Fitnessgeräten von Blackroll unterstützen wir unser Off ice – Training sicher am effektivsten“, so Konditionstrainer Seppi Grosek. Und Headcoach Johanna Ikonen ergänzt: „Bereits bisher arbeiteten die Spielerinnen mit „Blackroll“ im Bereich Mobilisierung und Regeneration. Doch das Sortiment umfasst auch spezielle Geräte, die wir verstärkt und gezielt im Training einsetzen!“

Foto:Eagles

Eagles konnte trotz gutem Spiel die Serie nicht mehr drehen. Wien ist Meister

Den Gästen aus Wien fehlte noch ein Sieg um in der Finalserie „Best of five“ den Meistertitel zu fixieren. Die Eagles gestalteten jedoch in den ersten 10 Minuten klar das Spiel. Drei tolle Chancen konnten die Salzburgerinnen nicht verwerten. Eine Unsicherheit in der 12. Minute konnten hingegen die Gäste trocken zum ersten Treffer nutzen. Nach Pass von Anna Hanser konnte Theresa Schafzahl ungehindert abziehen. Jetzt gestaltete sich das Spiel ausgeglichen. Einen schnelles Solo von Anna Meixner konnte Annika Fazokas nur mit einem Foul bremsen. Den folgenden Penalty durch Meixner ausgeführt, konnte Salzburgs Torfrau Allison Charter souverän parieren.
Im folgenden Mitteldrittel präsentierten sich die Eagles bärenstark. Große läuferische Leistung und der direkte Zug aufs Tor der Wienerinnen brachte in der 22. Minute durch Cassidy Tucker den Ausgleich. Die Führung der Eagles gelang ihnen vier Minuten später sogar in Unterzahl. Cassidy Tucker bediente Sophia Volgger perfekt, die das Short handed Goal erzielte. In Folge hatten die Eagles noch tolle Torchancen, doch auch Wien war ständig präsent und weiterhin torgefährlich. Die Eagles zu dem Zeitpunkt die Führung ausbauen müssen.
Mit der knappen Führung geht’s ins Schlussdrittel. Die Eagles waren bestrebt, das Spiel im Griff zu behalten und von einer gesicherten Abwehr rasch die neutrale Zone zu überwinden. Dies gelang dem Team der Eagles auch bis zur 48. Minute. Da stürmte Theresa Schafzahl direkt von der Bank kommend unwiderstehlich auf das Eagles Tor und fixierte mit einem platzierten Schuss den Ausgleich für Wien. Jetzt waren wieder die Gäste am Drücker und zu allem Überdruss für die Salzburgerinnen konnte Victoria Hummel eine Minute später das Spiel zu Gunsten der Sabres drehen. Die neuerliche Führung für Wien weckte nochmals die Kräfte der Eagles. Doch wirklich viel ließ die Defensive der Sabres nicht mehr zu. Viel Kampf um jeden Puck von beiden Seiten und die Zeit lief den Eagles davon. Auch ein Timeout Salzburgs brachte nicht den erhofften Erfolg. Die Gäste störten Salzburgs Spielaufbau erfolgreich und schafften somit den dritten Sieg in der Finalserie, der den Österreichischen Meistertitel bedeutete.

DEC Salzburg Eagles / EHV Sabres Wien
2:3 (0:1, 2:0, 0:2)
Treffer für Salzburg: Cassidy Tucker, Sophia Volgger

Fotos FMT-Pictures

Starke Aufholjagd der Eagles blieb unbelohnt

Das zweite Finalspiel begann mit guten Torchancen auf beiden Seiten. Mit dem kleinen Unterschied, dass die individuelle Klassen einer Anna Meixner in der 5. Minute zum ersten Torerfolg für Wien führte. Im weiteren Verlauf des Spieles schien die Partie vom Ergebnis her eine klare Sache für die Sabres zu werden. Zwar waren die Torschüsse und Spielanteile beider Teams ausgeglichen, doch die Tore gelangen den Sabres. Theresa Schafzahl (18.und 31.Minute) und Antonia Matzka (27.) brachten den Sabres eine komfortable 4:0 Führung ein. Doch ab der Hälfte des Spieles wurde der große kämpferische Einsatz der Eagles belohnt. Eva Verworner traf in Minute 36 nach Vorarbeit von Cassidy Tucker und in der Schlussminute des zweiten Drittels verkürzte Annika Fazokas sogar noch auf 2:4.
Der Schlussabschnitt war dann Play off Dameneishockey vom Feinsten. Schnelles und offensives Spiel beider Teams und der verdiente Anschlusstreffer der Eagles in der 47.Minute durch Hannah Behounek. Jetzt war richtig Pfeffer in der Partie. Die Eagles drückten in der Schlussphase auf den Ausgleich. Doch eine unnötige Strafe brachte die Eagles kurz aus dem Konzept. Dies nutzten Laura Bowman und Anna Meixner in der letzten Minute zum vom Ergebnis her doch zu hohem Endstand von 6:3.

EHV Sabres Wien / DEC Salzburg Eagles
6:3 (2:0, 2:2, 2:1)
Treffer für Salzburg: Eva Verworner, Annika Fazokas, Hannah Behounek

Stand in der „Best of five“ Finalserie 2:0 für Sabres Wien

ÖSM-Finalserie startet mit Sieg für Wien

Das erste Finalspiel in der Best of five-Serie um den Österreichischen Staatsmeister sah eine ausgeglichene Partie. Beide Teams bemüht, den Puck in den eigenen Reihen zu halten und einen konzentriertes Aufbau zu starten. Wirklich zwingenden Torchancen waren zu Beginn Mangelware. Die erste wirklich gute Torchance bedeutete in der 16. Minute die Führung der Sabres. Anna Hanser kam im Slot frei zum Schuss und ließ Allison Charter im Tor der Eagles keine Chance. Doch am Spielcharakter änderte sich nichts. Spielvorteile der Eagles stehen bessere Torchancen der Sabres gegenüber.
Das Mitteldrittel begann ähnlich wie die ersten 20 Minuten. Mit Fortdauer des Spielabschnitts bekamen doch die Sabres das Spiel besser in den Griff. In dieser Phase zeichnete sich Salzburgs Torfrau Charter mehrmals mit tollen Safes aus. Nichts zu halten gab es in der 27.Minute. Anja Trummer traf mit einem satten Schuss zum zweiten Treffer für Wien. Jetzt folgte die stärkste Phase der Sabres, doch die Salzburgerinnen hielten dagegen.
Fünf Minuten später wurde Sophia Volgger bei einem schnellen Konter am Torschuss gehindert. Penalty für die Eagles, doch Sophia konnte Wiens Torfrau nicht bezwingen.
Im Schlussdrittel waren die Eagles Spielerinnen wieder wacher und gestalteten das Spiel aktiv mit. Es dauerte jedoch bis zur 54. Minute, ehe Cassidy Tucker nach schöner Vorarbeit von Eva Verworner den verdienten Anschlusstreffer erzielte. In den folgenden Szenen hatten die Eagles mehrmals den Ausgleich auf der Schlägerschaufel. Spannend verliefen die letzten drei Minuten. Nach einer Strafe gegen Wien nahmen die Eagles die Torfrau aus dem Kasten. Doch gelang den Eagles während der 6 zu 4 Überlegenheit nicht der zündende Angriff. Victoria Hummel war es schließlich, die den Puck erkämpfte und mit diesem Emty net Goal den Endstand von 3:1 fixierte.

EHV Sabres Wien / DEC Salzburg Eagles
3:1 (1:0, 1:0, 1:1)
Treffer für Salzburg: Cassidy Tucker
Stand in der Finalserie 1 : 0

Eagles verpassten Bronze knapp

Dameneishockey: EWHL – Finalturnier in Budapest

Nachdem die Salzburg Eagles das Semifinalspiel den Sabres Wien überraschend klar mit 1:8 unterlagen, war im Spiel um Platz drei Schadensbegrenzung angesagt.
Die Eagles konnten das Spiel gegen Budapest bis zum Schluss offen gestalten und unterlagen mit 1:2 knapp. Somit schlossen die Salzburg Eagles das Finalturnier wie auch den Grunddurchgang mit dem vierten Platz ab.

Semifinalspiel: Sieger Grunddurchgang gegen vierplatzierten des Grunddurchganges

Samstag, 03.03.2018
EHV Sabres Wien / DEC Salzburg Eagles :
8:1 (1:0, 3:0, 4:1)
Treffer für Salzburg: Cassidy Tucker

Eagles unterlagen klar gegen die Sabres
Das Semifinalspiel zwischen dem Sieger des Grunddurchganges, dem Team Sabres Wien und den Viertplatzieren Eagles aus Salzburg war überraschender Weise eine sehr klare Sache für die Wienerinnen.
Die Sabres gingen durch ein Solo von Anna Meixner schon in der 3. Minute in Führung. Doch zu diesem Zeitpunkt konnten die Eagles die Partie offen gestalten. Dazu kamen tolle Torchancen und auch ein starkes Powerplay gegen Ende des ersten Spielabschnittes. Auch das Mitteldrittel begann ausgeglichen. Bis in der 28. Minute Laura Marie Bowman den zweiten Treffer der Eagles erzielte. Danach war der Faden bei den Salzburgerinnen gerissen und die Wienerinnen konnten nach Belieben die Scheibe im Tor der Eagles unterbringen. Nach Treffern von Bowman und Charlotte Wittich ging es mit 4:0 in die letzte Drittelpause. Im Schlussdrittel nochmals ein kurzes aufbäumen der Eagles. Cassidy Tucker erzielte mit einen Shorthander den ersten Eagles Treffer. Auf die folgende, kurze Druckphase der Eagles folgten jedoch noch vier Treffer der Sabres. Bowman (2x), Trummer und Wittich erzielten die restlichen Treffer.
„So eine Klatsche tut natürlich sehr weh. Es ist für mich unverständlich, wie das Team bei diesem Spiel in so ein Leistungstief rutschen konnte. Jetzt müssen wir uns wieder sammeln und nach vorne blicken“, so Headcoach Johanna Ikonen.

Spiel um Bronze:

Sonntag, 04.03.2018
KMH Budapest / DEC Salzburg Eagles :
2:1 (2:0, 0:1, 0:0)
Treffer für Salzburg: Nina Brunner

Eagles scheiterten knapp an Budapest
Im Spiel um den dritten Platz bekamen es die Eagles mit Budapest zu tun. Das Spiel begann mit guter Offensive der Eagles. Doch aus mehreren tolle Torchancen konnte nichts Zählbares erreicht werden. Effektiver das Spiel der Budapesterinnen. In der Defensive abwartend starten sie schnelle Konter. Dabei sind sie immer brandgefährlich. Dazu konnte Budapest ihrem ersten Powerplay in der 10. Minute durch Alexandra Huszak den ersten Treffer erzielen. Die Eagles, deutlich aggressiver als am Vortag, hatten weiterhin mehr Spielanteile. Doch einen schnellen Konter der Ungarinnen (16.) konnte Reka Dabasi zum zweiten Treffer abschließen.
Kurz nach Wiederbeginn des Mitteldrittels erzielte Nina Brunner den wichtigen Anschlusstreffer für die Eagles. Daraufhin war das Spiel offen für Tore auf beiden Seiten.
Mit dem knappen Rückstand ging es in die zweite Spielpause.
Offener Schlagabtausch in den letzten 20 Minuten. Sowohl Budapest als auch Salzburg konnten sich hochkarätige Torchancen erarbeiten. So ging es mit dem knappen Ergebnis in die Schlussphase. Die letzten zwei Spielminuten nahmen die Eagles die Torfrau aus dem Spiel und Budapest bekam eine Strafe. Mit viel Glück überstanden die Ungarinnen dieses Powerplay und sicherten sich somit den dritten Platz der EWHL- Saison 2017/2018.

Eagles siegten und sicherten sich Play off-Platz

Im letzten Spiel war die Ausgangslage der Eagles klar. Auswärts musste gegen den direkten Kontrahenten Bratislava zumindest ein Punkt her, um aus eigener Kraft als viertes Team in das Play off- Finalturnier einzuziehen.
Das Team Bratislava ist als Heimteam kein einfacher Gegner. Körperbetontes Spiel knapp an der Grenze des erlaubten war für die Eagles zu erwarten. Interessant ist dabei immer, in wieweit der Referee die Partie im Griff hat.
Das Spiel begann mit guten Aktionen der Eagles. Mehrere Minuten konnten die Salzburgerinnen ihr Spiel gestalten. Dabei wurde die Slowakische Torfrau richtig warmgeschossen. Gegen Mitte des Startdrittels kam das Team Bratislava besser ins Spiel. Dadurch bekamen die Eagles mehr Platz für ihre gefährlichen Angriffe. So auch in der 14. Minute, als Marlene Brunner hinter dem Bratislava-Tor den Puck erkämpfte und scharf auf Hanna Behounek in den Slot passte. Ihr gezielter Handgelenksschuss landete unhaltbar in Tor der Slowakinnen. Mit dieser Führung im Rücken gestalteten die Eagles das restliche erste Drittel, ohne jedoch die Führung auszubauen.
Im Mitteldrittel änderte Bratislava ihr Spiel. Sie agierten körperbetonter und versuchten mit langen Pässen die neutrale Zone rasch zu überbrücken. Jetzt hatte das Heimteam ihre beste Phase. Schuss um Schuss auf das Tor von Alisson Carter. In der 23. Minute konnte Iveta Klimasova einen schnellen Angriff mit dem Ausgleich für Bratislava abschließen. Es folgten weitere gefährliche Angriffe des Heimteams, doch Allison reagierte im entscheidenden Moment souverän und ließ keinen weiteren Treffer zu. In weiterer Folge stemmten sich die Eagles dem körperbetonten Spiel von Bratislava entgegen und bekamen in den letzten 5 Minuten des Mitteldrittels das Spiel wieder unter Kontrolle. Bei drei hochkarätigen Torchancen fand der Puck jedoch nicht den Weg ins Netz. Unentschieden ging es in die Pause.
Das Schlussdrittel entwickelte sich zu einem Schlagabtausch beider Teams, wie es einem „quasi“ Play off-Spiel würdig ist. Dazu schnelle Spielzüge und harter Körpereinsatz hüben und drüben. Im entscheidenden Moment hatten die Eagles immer eine Lösung parat. So auch in der 56. Minute, als Salzburg ihr Powerplayspiel mit schnellen Spielkombinationen zur neuerlichen Führung abschließen konnte. Annika Fazokas zu Eva Verworner, die weiter zu Cassidy Tucker. Sie versenkte über der Fanghand von Mariah Fujimagari den Puck im Tor von Bratislava. Jetzt war die Tür zum Finalturnier weit offen. Aggressiv versuchte das Heimteam sich gegen die drohende Niederlage zu stemmen. Dazu musste Cassidy Tucker zwei Minuten auf die Strafbank. Folglich ging die Torfrau der Slowakinnen vom Eis. Diese numerische Überlegenheit nutzte das Heimteam zwei Minuten vor Spielende durch den zweiten Treffer von Iveta Klimasova noch zum Ausgleich. Doch für mehr reichte es in der regulären Spielzeit nicht. Salzburg verteidigte geschickt, konnte ihrerseits jedoch die Emty net Chance nicht zum Siegestreffer nutzen.
Egal, mit der Schlusssirene war der eine Punkt eingefahren und die Eagles konnten locker in die Overtime gehen.
Die ersten Chancen gehörten dem Heimteam. Es schien, als wäre bei den Eagles ein wenig die Luft her außen. Doch in der 64. Minute setzte Alessandra Lopez zu einem ihrer starken Sololäufe aus der eigenen Drittel an. Sie ging durch die Verteidigungsriege von Bratislava durch und beendete das Spiel mit einem unhaltbaren Schuss ins Kreuzeck.
„Wir glaubten immer an den Sieg. Ganz besonders freut mich, dass das Team sich auf die körperbetonte Spielweise von Bratislava super einstellte und dazu noch im entscheidenden Moment immer voll konzentriert agierte“, so Alessandra Lopez.
Weiter geht’s für die Eagles im EWHL- Finalturnier, welches am kommenden Wochenende in Budapest ausgetragen wird. Mit den Eagles kämpfen Budapest, Wien und Bozen um den prestigeträchtigen EWHL-Meistertitel.
Wir wünschen den Eagles viel Erfolg.

HC SKP Bratislava : DEC Salzburg Eagles
2:3 OT (0:1, 1:0, 1:1, 0:1)
Treffer für Salzburg: Hanna Behounek (14.), Cassidy Tucker (56.), Alessandra Lopez (64.)